"In Kölle jebützt", lautet das diesjährige Karnevalsmotto
Ab Weiberfastnacht steht auch der öffentliche Nahverkehr in Köln ganz im Zeichen des Karnevals. Veranstaltungen und Umzüge erfordern die Trennung von Bahn– oder Omnibuslinien, andererseits werden zahlreiche zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt.
Ab Donnerstagabend, den 11.2., bis zum Morgen des Aschermittwochs am 17.2. fährt die KVB mit ihren Bahnen im Stundentakt rund um die Uhr. Der Nachtverkehr wird an Weiberfastnacht und am Karnevalssamstag zusätzlich auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Die wichtigsten Änderungen im Plan:
Die Linie 12 bleibt an Weiberfastnacht auf der Ringstrecke und endet ab 15.00 Uhr am Ubierring, zwischen Eifelstraße und Zollstock wird als Ersatz eine Omnibuslinie 112 eingesetzt.
Am Karnevalssamstag findet bereits in Ossendorf ein Umzug statt, mittags wird daher die Linie 5 für circa zwei Stunden in Richtung „Aachener Straße/Gürtel“ abgeleitet.
Auch die Linie 12 kann ab ca. 13:30 Uhr wegen eines Umzugs in Zollstock nicht nach Süden abbiegen, ab Eifelstraße geht es über die Ringe weiter zum Ubierring.
Während der Schull- und Veedelszöch am Karnevalssonntag und während des Rosenmontagszuges werden die Linien 1, 7 und 9 zwischen Neumarkt und Heumarkt getrennt, außerdem die Linien 15 und 16 zwischen Ulrepforte und Ubierring. Karnevalssonntag beginnen die Trennungen um 10.00 Uhr (Linien 1, 7 und 9) bzw. 9.30 Uhr (Linien 15 und 16), am Rosenmontag erfolgen die Trennungen bereits ein halbe Stunde früher.
Hier eine Übersicht über Fahrpläne:
Die Karnevalsfahrpläne gelten von Donnerstag, 11. Februar bis Mittwochmorgen, 17. Februar.
KVB-Suttlebus zum Festzelt am Südstadion
Kölner Karneval wird auch beim Kölschfest vom 29. Januar bis zum 15. Februar im Festzelt am Südstadion gefeiert. Damit alle Festzeltbesucher gut und sicher hin und zurück kommen, fährt der Busshuttle zu folgenden Haltestellen: Eifelstr. (Linie 12,15,16), Ulrepforte (Linie 15,16) und Pohligstr. (Linie 12).
Damit der Verkehr rollt
Direkt nach einer Veranstaltung, etwa wenn der Rosenmontagszug vorbei ist, sollte man sich mit der Rückfahrt etwas Zeit gönnen: Wenn alle gleichzeitig fahren wollen, wird es eng und es kommt zwangsläufig zu Verzögerungen. Lieber noch ein Kölsch trinken, ein Gespräch weiterführen oder zur Karnevalsmusik ein wenig schunkeln – oft hat sich die Situation bereits ein halbe Stunde später merklich entspannt.
Immer wichtig: Nach dem Betreten von Bus oder Bahn die Türen freihalten! Linienfahrzeuge dürfen – und können (!) – nur dann abfahren, wenn die Türen geschlossen sind. Wer dies vergisst oder versucht, sich in ein bereits volles Fahrzeug noch hinein zu drängen, sorgt für unnötigen Aufenthalt. Und diese Verzögerung setzt sich für nachfolgende Bahnen immer weiter fort. Also lieber eine volle Bahn abfahren lassen – die nächste lässt nicht lange auf sich warten.
Mehr Spaß ohne Glas
Die KVB unterstützt die Aktion der Stadt Köln, um in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und auf den Ringen ohne Scherben feiern zu können. In diesen Bereichen ist das Mitführen und Verkaufen von Glas und Glasflaschen zeitlich befristet verboten. Die Stadt Köln und ihre Partner wollen die Jecken so vor unnötigen Verletzungen und Gefahren schützen. Vor Betreten der glasfreien Zonen haben die Feiernden die Möglichkeit, mitgebrachte Glasflaschen und Gläser in speziellen Containern zu entsorgen.